Einfacher zur EU-Förderung für Quartiere

Donnerstag, Februar 19, 2015

NRW fördert benachteiligte Stadtviertel mit 350 Mio. €

Einfacher zur EU-Förderung für Quartiere

Effektive Förderung für benachteiligte Stadtviertel in Nordrhein-Westfalen: Das Ministerium für Stadtentwicklung schnürt ein Förderpaket und bündelt die NRW-EU Programme des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). So stehen für die Entwicklung von benachteiligten Quartieren und Ortsteilen bis 2020 rund 175 Mio. € aus EU-Mitteln zur Verfügung. Die Kofinanzierung aus Bundes- und Landesmitteln erfolgt in gleicher Höhe. Somit stehen in Summe 350 Mio. € für die städtebauliche Quartiersentwicklung zur Kombination ökologischer, wirtschaftlicher und präventiver Maßnahmen bereit.
Ziel ist die integrierte Zusammenarbeit der Akteure vor Ort und die Vernetzung der Projektideen. Die Mittel sollen besonders Projekten für Kinder, Jugendliche und Familien zu Gute kommen. So können z.B. zur Förderung der Modernisierung eines Jugendzentrums ergänzende Fördermittel für den Aufbau kommunaler bereitgestellt werden.

Minister Groschek startet damit den Projektaufruf „Starke Quartiere – starke Menschen“. „Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass sich die Kommunen dies schon lange wünschen, da sie ihre Projekte damit effektiver und schneller realisieren könnten“ so der Minister. Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.mbwsv.nrw.de/stadtentwicklung/foerderung_und_instrumente/EU-Foerderung

Foto: Esther Stosch I pixelio.de