Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ wird ausgebaut

Donnerstag, Dezember 3, 2015

Höherer Zuschuss und Tilgungszuschuss für Heizungs- und Lüftungspakete

Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ wird ausgebaut

Zum 01.01.2016 erweitert die KfW ihr Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ um eine zusätzliche Förderung von Kombinationslösungen bei Heizungstausch und Lüftungsanlagen. Der Förderung der nun neuen, so genannten Paketlösungen (Lüftungspaket und Heizungspaket) soll eine Zwischenstufe, zwischen den bewährten Einzelmaßnahmen und den umfassenden Sanierungen zum KfW-Effizienzhausstandard bilden. 

Das Heizungspaket umfasst neben der Erneuerung der Heizungsanlage und die darauf abgestimmten Optimierung der Wärmeverteilung. Das Lüftungspaket besteht aus dem Einbau einer förderfähigen Lüftungsanlage in Verbindung mit mindestens einer förderfähigen Maßnahme an der Gebäudehülle. Für die Maßnahmenpakete stellt das BMWi insgesamt 165 Mio. Euro  aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz bereit.

Im Zuschussprogramm kann ab 1.1.2016 mit einem erhöhten Zuschuss von  15 %, max. 7.500 Euro, für den Einbau von Heizungs- oder Lüftungspaketen gerechnet werden.  Im Kreditprogramm verbilligt der Tilgungszuschuss von 12,5 % des Kreditbetrages, max. 6.250 Euro, die Finanzierung der Pakete. Anders als sonst, kann mit den geplanten Heizungs- und Lüftungspaketen" bereits ab dem 01.01.2016 begonnen werden. Der Förderantrag kann „ausnahmsweise“ später, ab dem 01.04.2016 gestellt werden: Der Zuschussantrag direkt bei der KfW, der Kreditantrag beim Bankberater der Hausbank.

Die Förderung von Einzelmaßnahmen (Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken, Erneuerung der Fenster und Außentüren, Erneuerung der Heizungsanlage oder Einbau einer Lüftungsanlage) beträgt weiterhin 10 %, max. 5.000,- Euro.  Der Förderkredit wird durch einen Tilgungszuschuss von  7,5 % Des Kreditbetrags, max. 3.750,-  Euro verringert. Egal ob Zuschuss oder Kredit, der Antrag muss hier immer vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.

Foto: © KfW - Stephan Sperl