BAFA-Zuschuss für Wärmepumpen

Montag, Februar 16, 2015

2014 wurden ca. 4.500 Anlagen mit durchschnittlich 2.900 € bezuschusst

BAFA-Zuschuss für Wärmepumpen

Wärmepumpen eignen sich besonders im Neubau. Eine perfekt gedämmte Gebäudehülle und Flächenheizungen in Fußboden oder Wand bieten beste Arbeitsbedingungen für das energiesparende Niedertemperatursystem. Die Hersteller arbeiteten in den letzten Jahren fleißig daran, das Heizsystem auch fit für den Altbau zu machen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bessere Effizienz, höhere Wirkungsgrade und Jahresarbeitszahlen. Damit ist die Wärmepumpe auch für Bestandsgebäude eine Heizungsalternative mit Zukunfts- und Einsparpotenzial. Die Wärme zum Heizen holt sich die Wärmepumpe aus der Umwelt - der Luft der Erde oder dem Grundwasser. Damit zählt das System zu den so genannten regenerativen Energien-Heizungen und leistet durch die CO2-Einsparung gegenüber herkömmlichen Heizungen einen wichtigen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz.

Grund genug für den Bund die umweltfreundliche Wärmepumpenheizungen im Gebäudebestand zu fördern. Wer bei der Heizungserneuerung auf eine Wärmepumpe umsteigt, bekommt einen Zuschuss vom BAFA. Der wurde in 2014 für knapp 4.500 hocheffiziente Wärmepumpen zur Warmwasserbereitung und Heizung in Ein- und Zweifamilienhäusern ausgezahlt. Darunter 2.500 Luft Wasser-Wärmepumpen, 1.600 Sole-Wasser-Wärmepumpen und 350 Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Insgesamt zahlte das BAFA so im letzten Jahr ca. 13. Mio. € aus, durchschnittlich 2.900 € je Wärmepumpe. Damit übernahm der Bund ca. 18 % der Investitionskosten.

Das BAFA fördert allerdings nur Wärmepumpen, die besondere Anforderungen an Wirkungsgrad und Energieeffizienz erfüllen. Daher sollte vor Einbau unbedingt überprüft werden, ob die angebotene Wärmepumpe auch auf der BAFA-Liste der förderfähigen Anlagen steht.

Foto: Thorben Wengert I pixelio.de