Über 6.500 KfW-geförderte Solarstrom-Speicher

Dienstag, Oktober 28, 2014

Seit Mai 2013 fördert die KfW Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen. Zeit für die erste Zwischenbilanz:

Über 6.500 KfW-geförderte Solarstrom-Speicher

Die Installation einer Photovoltaikanlage und eines Batteriespeichers kann über ein zinsgünstiges KfW-Darlehen ab derzeit 1,05 % finanziert werden. Zusätzlich übernimmt die KfW bis zu 30 % der Anschaffungskosten des Speichers als Tilgungszuschuss.

In knapp anderthalb Jahren wurde so die Installation von mehr als 6.500 Stromspeichern finanziell unterstützt. Auffällig: Der Tilgungszuschuss sei von durchschnittlich 3.200 € im letzten Jahr auf nun 3.300 € pro Antrag leicht angestiegen. Die Installation größerer Speicher sei der Grund dafür. Nicht nur die Speicher werden größer, mitlerweile trudeln mehr und mehr Anträge bei der KfW ein. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) berichtet unter Berufung auf Zahlen der KfW-Bank, dass die bewilligten Förderanträge im 2 Halbjahr deutlich anstiegen. Von jeweils ca. 350 Anträgen in den ersten 5 Monaten auf 600 Anträge pro Monat im Juli und August.

Viele Hauseigentümer beschäftigen sich mit dem Thema, entdecken die Vorteile und Möglichkeiten und fassen Vertrauen zur innovativen Speichertechnik. Branchenvertreter sprechen davon, dass der Markt für Solarstromspeicher in Schwung kommt. „Immer mehr Menschen wollen sich jetzt noch unabhängiger machen und entscheiden sich für eine solare Selbstversorgung rund um die Uhr“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Ein so genannter Speicherpass wird von der KfW als Nachweis einer sachgerechten Speicherinstallation akzeptiert. Das ist Voraussetzung für die Auszahlung von Förderdarlehen und Tilgungszuschuss. Der Speicherpass wurde vom der BSW-Solar gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) entwickelt und trägt erheblich zur Qualitätssicherung bei Einbau und Technik bei.

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